Gewinnspiel-Regeln in Europa, Markt für Markt
Dieselbe Promotion kann in einem Markt Routine sein und im nächsten eine Genehmigung oder eine andere rechtliche Struktur erfordern. Dieser Überblick zeigt – Stand: Mitte 2026 – die wichtigsten Unterschiede bei Gewinnspielen, Sofortgewinnen und kaufgebundenen Promotions. Er dient der Orientierung und ist keine Rechtsberatung. Vor jedem Launch prüfen unabhängige, zugelassene Rechtsanwälte aus unserem Netzwerk die konkrete Mechanik und die Anforderungen des jeweiligen Marktes.
28 Märkte zusammengefasst, 12 mit vollem Profil. 41 abgedeckt.
28 zusammengefasst, 12 volle Profile, 41 abgedeckt
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- Alles auf dieser Seite: Stand: Mitte 2026, pro Kampagne vor dem Launch verifiziert.
Das sind alle 41 Märkte, in denen wir arbeiten: die 28 unten mit detaillierten Regeln, dazu 13 weitere in der zweiten Tabelle weiter unten.
| Markt | Kaufgebundenes Gewinnspiel | Genehmigung / Registrierung | Gewinnbesteuerung | Achtung |
|---|---|---|---|---|
| Polen | Als Promotions-Lotterie reguliert, außer bei Skill-Mechanik oder Gratis-Teilnahmeweg | Genehmigung der regionalen Steuerverwaltung (KAS); Bearbeitung dauert Wochen, im Zeitplan einplanen | Pauschalsteuer oberhalb festgelegter Freigrenzen | Unlizenzierte Lotterien riskieren empfindliche Strafen; 2025 elektronische Registrierung eingeführt |
| Litauen | Erlaubt, auch kaufgebundene Ziehungen; ein Kauf zum Normalpreis gilt nicht als Einsatz, daher kein Gratis-Teilnahmeweg nötig | Genehmigung der Gaming Control Authority für große Lotterien | Moderate Promotion-Preise bis zu einer Grenze steuerfrei; darüber steuerpflichtig | Reformen 2025 verschärften glücksspielnahe Werbung |
| Estland | Erlaubt ohne Gratis-Teilnahmeweg; kleine Aktionen genehmigungsfrei | Registrierung bei der Steuer- und Zollbehörde oberhalb einer Preispool-Schwelle | Glücksspielsteuer auf den Preispool oberhalb der Schwelle | Digitale Skill-Games: Einzelpreise gedeckelt |
| Deutschland | Erlaubt, auch kaufgebunden, unter den Transparenzregeln des UWG; kein Gratis-Teilnahmeweg erforderlich | Keine Genehmigung, keine Registrierung, kein Notar | Keine Gewinnsteuern; Gewinne sind für Privatpersonen in der Regel steuerfrei | Europas Markt mit dem höchsten Abmahnrisiko; unklare Bedingungen oder schlecht strukturierte Marketing-Einwilligungen können Unterlassungsverfügungen mitten in der Kampagne auslösen |
| Frankreich | Werbe-Gewinnspiele (jeux-concours) erlaubt, auch kaufgebunden; zulässig, solange keine unlautere Geschäftspraktik. Der zwingende Gratisweg entfiel 2014 | Keine Lizenz; das règlement wird hinterlegt; DGCCRF-Aufsicht, dazu CNIL und ARPP | Hochwertige Preise können Veranstalter-Pflichten auslösen | Transparenz über die Zufallsziehung; keine irreführenden oder aggressiven Praktiken; hohe Bußgelder bei Unlauterkeit |
| Spanien | Erlaubt, auch kaufgebundene Ziehungen; kein Gratis-Teilnahmeweg nötig | Keine Lizenz und keine Vorab-Meldung für werbliche Gewinnspiele; stattdessen eine Glücksspiel-Aktivitätssteuer | Quellensteuer oberhalb einer Grenze; bei Sachpreisen trägt der Veranstalter die Gewinnersteuer | Marktpraxis: rechtliche Grundlagen und finale Ziehung notariell abgewickelt |
| Italien | Gewinnspiele unterliegen dem DPR 430/2001, dem strengsten Rechtsrahmen Europas; kaufgebundene Mechaniken sind Standard, aber voll reguliert | Ministeriums-Anmeldung vor dem Launch; Bankgarantie über den vollen Preiswert; Ziehung vor Notar oder Handelskammer-Beamtem | Hohe Gesamtlast in der Praxis (Quellensteuer plus Ersatzsteuer auf Sachpreise) | Barpreise verboten; Daten auf Servern in Italien; ausländische Promoter über lokal mandatierten Vertreter |
| Großbritannien | Glücks-Ziehungen mit bezahlter Teilnahme sind ohne Lizenz illegale Lotterien; Gratis-Teilnahmeweg legalisiert | Keine Genehmigung für CAP-Code-konforme Promotions | Gewinne für Privatpersonen i.d.R. steuerfrei; Promoter führt USt auf Sachpreise ab | Reformen nach dem White Paper 2023 schließen Lücken bei Online-Gewinnspielen |
| Irland | Erlaubt mit Gratis-Teilnahmeweg | Bezirksgerichts-Genehmigung für Lotterien; kleine Marketing-Kampagnen seit 2019 vereinfacht | Sachpreise können für Gewinner steuerpflichtig sein | Reform könnte Lizenzpflichten für Online-Glücks-Wettbewerbe bringen |
| Belgien | Reine Zufallsspiele problematisch; ein Geschicklichkeitselement (Schätzfrage) ist meist nötig | Keine allgemeine Lizenz für Werbewettbewerbe | Pro Kampagne bestätigt | Geschicklichkeitsfrage als Standard |
| Bulgarien | Werbespiele über Ausnahmen im Glücksspielgesetz | Pro Kampagne bestätigt, je nach Mechanik | Steuer auf Preise über einer Freigrenze | Ausnahmerahmen prüfen |
| Dänemark | Zufall plus Kauf kann eine Bewilligung erfordern; Geschicklichkeit oder ein Gratis-Teilnahmeweg vermeidet sie | Ggf. Bewilligung; Marketingrecht | Gevinstafgift auf bestimmte Gewinne, vom Veranstalter getragen | Geschicklichkeit oder Gratis-Weg als Weg |
| Finnland | Kaufgebundene "customers only"-Werbespiele sind erlaubt (seit 2011); keine Lotterie, solange das Produkt für Teilnehmer nicht teurer ist | Keine Bewilligung; klare Teilnahmebedingungen (Verbraucherschutzgesetz) | Pro Kampagne bestätigt | Kein Gratisweg nötig; Minderjährige dürfen bei Kaufpflicht nicht Zielgruppe sein |
| Kroatien | Preis-Gewinnspiele (nagradna igra) | Genehmigung des Finanzministeriums plus Gebühr (Anteil ans Rote Kreuz); Regeln veröffentlicht | Pro Kampagne bestätigt | Genehmigung und Gebühr einplanen |
| Lettland | Waren- und Werbelotterien zulässig | Genehmigung der Lotterie- und Glücksspielaufsicht plus Gebühr | Pro Kampagne bestätigt | Genehmigung und Gebühr fallen an |
| Malta | Trade-Promotion-Lotterien erlaubt | MGA: Permit- oder Anzeigepflicht für kommerzielle Kommunikation und Trade Promotions | Pro Kampagne bestätigt | Permit-Erfordernis prüfen |
| Niederlande | Kleine Werbe-Glücksspiele nach dem Gedragscode Promotionele Kansspelen zulässig | Keine Lizenz, aber ein Verhaltenskodex mit Grenzen bei Häufigkeit und Wert | Kansspelbelasting auf Preise über einer Freigrenze, vom Veranstalter abzuführen | Grenzen des Kodex einhalten |
| Norwegen | Lotterien beschränkt (Monopol); Werbewettbewerbe ohne Kaufzwang; Geschicklichkeit oder Gratis-Weg | Keine bei kostenloser Teilnahme | Pro Kampagne bestätigt | Kein Kaufzwang |
| Österreich | Heikel: Zufall plus Einsatz kann Glücksspiel sein; ein Gratis-Teilnahmeweg wird dringend empfohlen | I.d.R. keine bei sauberem Gratis-Weg | Gebührenthema bei Preisausschreiben möglich (Gebührengesetz); prüfen | Gratis-Teilnahmeweg als Standard |
| Portugal | Werbe-Verlosungen (sorteios) zulässig | Genehmigung der zuständigen Gemeinde (câmara municipal): Antrag, Reglement und Gemeindegebühr; Anforderungen variieren je Gemeinde (nicht SRIJ, das reguliert Glücksspiel) | Stempelsteuer (Imposto do Selo) auf Preise | Kommunale Zuständigkeit, daher fragmentiert; Stempelsteuer beachten |
| Rumänien | Werbekampagnen (campanie promotionala); kein Kaufzwang für bestimmte Typen | Offizielles Reglement, notariell | Quellensteuer auf Preise über einer Freigrenze | Notarielles Reglement plus Steuer |
| Schweden | Lotterien lizenzpflichtig (Spelinspektionen); ein Geschicklichkeitswettbewerb (pristävling) oder Gratis-Weg ist zulässig | Keine bei Geschicklichkeit oder Gratis-Weg | Keine spezifische Preissteuer vermerkt | Die Grenze Geschicklichkeit/Zufall ist entscheidend |
| Schweiz | Kurzzeitige Verkaufsförderungsspiele sind vom Geldspielgesetz ausgenommen (Art. 1 Abs. 2 lit. d BGS, seit 2019), wenn die Teilnahme nur über Kauf zu marktkonformen Preisen läuft; kein Gratisweg nötig | Keine Bewilligung bei erfüllter Ausnahme | Verrechnungssteuer kann auf höhere Geldgewinne anfallen | Kein Freipass: Lauterkeitsrecht (UWG) bleibt zu beachten; gilt für kurze Aktionen |
| Serbien | Preis-Gewinnspiele (nagradna igra) | Genehmigung des Finanzministeriums plus Gebühr; veröffentlichte Regeln | Pro Kampagne bestätigt | Genehmigungspflicht; Cashback (SEPA) seit 2025 |
| Slowakei | Werbelotterie (propagacna sutaz) | Ggf. Meldung oder Registrierung | Steuer auf Preise | Meldeerfordernis prüfen |
| Slowenien | Preisspiele (nagradna igra) | Genehmigung oder Meldung | Steuer fällt an | Genehmigungspfad prüfen |
| Tschechien | Verbraucherwettbewerbe (spotřebitelská soutěž): Kauf zum Normalpreis gilt nicht als Einsatz (Glücksspielgesetz 186/2016), daher kaufgebundener Zufall zulässig; Glücksspiel nur bei Zusatz-Einsatz über den Normalpreis | Keine, solange kein Glücksspiel | Gewinne ggf. steuerpflichtig | Regeln gegenüber altem Loteriegesetz gelockert; kein Gratisweg nötig |
| Ungarn | Werbegewinnspiele (nyereményjáték) | Seit 1.1.2023 außerhalb des Glücksspielgesetzes: keine Meldung, Registrierung oder Notar; eine Lizenz (SZTFH) ist nur nötig, wenn das Spiel als Glücksspiel gilt (Einsatz + Preis + Zufall) | SZJA-Steuer auf Preise, vom Veranstalter getragen | Reform 2023; Aufsicht ist die SZTFH, nicht mehr die Steuerbehörde |
Stand: Mitte 2026. Regeln und Schwellenwerte ändern sich; die Details werden pro Kampagne vor dem Launch von zugelassenen Rechtsanwälten vor Ort bestätigt.
Glück plus Kauf ergibt eine lizenzpflichtige Lotterie
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Polens Glücksspielgesetz behandelt jede Promotion, die einen Zufallsausgang mit einer Kaufbedingung kombiniert, als Promotionslotterie mit vorheriger Genehmigungspflicht bei der regionalen Steuerverwaltung. Ein nicht genehmigter Betrieb kann empfindliche Strafen nach sich ziehen. Außerhalb dieses Rahmens bleiben Promotions mit Geschicklichkeitsmechaniken oder einem echten Gratis-Teilnahmeweg. Gewinne oberhalb festgelegter Freigrenzen unterliegen einer Pauschalsteuer. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind öffentlich. Nicht öffentlich ist die Reihenfolge, die das Anmeldefenster im Kampagnenzeitplan einhält, statt ihn zu sprengen – und genau das übernehmen wir. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Ein Kauf zum Normalpreis ist kein Einsatz
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Der Kauf des Produkts zum Normalpreis gilt nicht als Einsatz, daher ist eine kaufgebundene Zufalls-Ziehung ohne Gratis-Teilnahmeweg zulässig. Große Lotterien benötigen die Genehmigung der Gaming Control Authority, und moderate Promotion-Preise gelten bis zu einer festgelegten Grenze als geringfügig; darüber können sie als steuerpflichtiges Einkommen gelten. Jüngste Reformen haben die Anforderungen für glücksspielnahe Aktivitäten einschließlich Werbung verschärft, daher werden Mechanik und Bedingungen entsprechend gestaltet. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Klein bleibt einfach, mit Absicht
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Estland trennt kommerzielle Lotterien nach dem Wert des Preispools: Unterhalb einer festgelegten Schwelle greifen die Registrierungspflichten des Glücksspielgesetzes nicht; darüber wird die Lotterie vor dem Start bei der Steuer- und Zollbehörde registriert, und auf den Preispool fällt Glücksspielsteuer an, bis zu einer am Marktwert gemessenen Obergrenze. Für moderate FMCG-Promotions ist Estland damit einer der berechenbareren Märkte, solange die Schwellenwerte eingehalten und die Teilnahmebedingungen in estnischer Sprache veröffentlicht werden. Die genauen Werte und die Frage, auf welcher Seite der Schwelle eine Aktion liegen sollte, bewerten wir vor jedem Start. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Vorher prüft niemand, hinterher prüfen die Wettbewerber
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Keine Genehmigung, keine Registrierung, kein Notar, und kaufgebundene Gewinnspiele sind erlaubt. Damit wirkt Deutschland zunächst wie einer der einfachsten Märkte dieser Seite. Richtiger ist: Deutschland ist einer der unnachsichtigsten Märkte. Weil vor dem Launch niemand prüft, können Fehler im Nachhinein als Rechtsstreit oder wettbewerbsrechtliche Beanstandung auftreten. Unklare Teilnahmebedingungen, Transparenzlücken oder schlecht strukturierte Marketing-Einwilligungen können Unterlassungsverfügungen mitten in der laufenden Kampagne auslösen. Der Schutz ist Handwerk: präzise Teilnahmebedingungen, eine saubere Einwilligungsarchitektur und ein bezeugtes, dokumentiertes Ziehungsprotokoll. Hier ist die Dokumentation keine Anmeldung, sondern die Verteidigung. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Zulässig, solange es keine unlautere Praktik ist
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Seit der Reform von 2014 sind Werbe-Gewinnspiele (loteries publicitaires / jeux-concours) erlaubt und dürfen auf Käufer beschränkt sein; sie sind zulässig, solange sie keine unlautere Geschäftspraktik (pratique commerciale déloyale) darstellen. Der frühere zwingende Gratisweg ist nicht mehr die Regel. Entscheidend ist der Lauterkeitstest: Transparenz über die Zufallsmechanik, keine irreführenden oder aggressiven Praktiken, mit hohen Bußgeldern bei Unlauterkeit. Die DGCCRF überwacht die Werbepraxis, CNIL den Datenteil, ARPP die Werbung. Das getrennte Geld-Lotterie-Regelwerk nach dem Code de la sécurité intérieure ist damit nicht gemeint. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Keine Genehmigung, aber das Finanzamt kassiert zweimal
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Werbliche Gewinnspiele sind ausdrücklich vom Lizenzregime ausgenommen: keine Lizenz, keine Genehmigung, keine Vorab-Meldung an die DGOJ. Der Preis dieser Freiheit ist fiskalischer Natur und fällt an zwei Stellen an: eine Glücksspiel-Aktivitätssteuer auf den Marktwert der Preise, die der Veranstalter im Wege der Selbstveranlagung abführt, sowie eine Quellensteuer auf höherwertige Gewinne, deren Belastung bei Sachpreisen letztlich der Veranstalter trägt. Die Marktpraxis ergänzt Notarschritte rund um die rechtlichen Grundlagen und die Ziehung. Die DGOJ wacht über die Glücksspielgrenze, die AEPD über die Datenseite. Die genauen Steuersätze und die Berechnung der steuerlichen Belastung von Sachpreisen modellieren wir pro Kampagne. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Angemeldet, garantiert, gezogen vor dem Beamten
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Gewinnspiele unterliegen dem DPR 430/2001, dem anspruchsvollsten Rechtsrahmen dieser Seite: Die Kampagne wird vor dem Launch beim Ministerium angemeldet, eine Bankgarantie über den vollen Preiswert wird hinterlegt, und die Ziehung findet in Italien vor einem Notar oder einem Handelskammer-Beamten statt. Barpreise sind verboten. Teilnahmedaten werden auf Servern in Italien gespeichert oder dorthin gespiegelt, und nicht abgeholte Preise gehen an wohltätige Organisationen. Ausländische Veranstalter arbeiten über einen lokal mandatierten Vertreter. Die Gesamtsteuerlast ist hoch, aber vollständig planbar, und genau das ist der Punkt. Anmeldereihenfolge, Zeitpunkt der Garantie und Mandatsstruktur machen aus "schwer" ein "erledigt". Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Der CAP Code ersetzt die Genehmigung
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Glücksspiele mit bezahlter Teilnahme sind ohne Gambling-Commission-Lizenz illegale Lotterien; ein Gratis-Teilnahmeweg oder eine Skill-Mechanik ermöglicht Promotions ohne entsprechende Genehmigung, geregelt über den CAP Code mit veröffentlichten Bedingungen, prüfbaren Ziehungen und #Ad-Kennzeichnung. Gewinne sind für Privatpersonen in der Regel steuerfrei; der Promoter führt auf Sachpreise anfallende Umsatzsteuer gegenüber HMRC ab. Die Reformen nach dem Gambling White Paper 2023 schließen Lücken bei Online-Gewinnspielen und hochwertigen Skill-Wettbewerben. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Seit 2019 vereinfacht, Verschärfung in Sicht
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Der Gaming and Lotteries (Amendment) Act 2019 vereinfachte kleinere Marketingkampagnen; kaufgebundene Glücks-Ziehungen brauchen weiter einen Gratis-Teilnahmeweg, echte Lotterien benötigen eine Genehmigung des Bezirksgerichts. Sachpreise können für Gewinner steuerpflichtig sein, auf Preisgüter kann Umsatzsteuer anfallen. Die diskutierte Glücksspielreform könnte Lizenzpflichten für Online-Glücks-Wettbewerbe bringen, was insbesondere für fortlaufende Mechaniken relevant wäre. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Reine Kauf-Promotions liegen außerhalb des Geldspielrechts
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Seit 2019 nimmt das Geldspielgesetz (BGS) kurzzeitige Verkaufsförderungsspiele ausdrücklich aus, wenn die Teilnahme nur über den Kauf einer Ware oder Dienstleistung zu marktkonformen Preisen erfolgt und keine Gefahr exzessiven Geldspiels besteht (Art. 1 Abs. 2 lit. d). Ein Gratisweg ist nicht nötig, das kehrt die alte Rechtslage vor 2019 um. Die Ausnahme ist kein Freipass: Das Lauterkeitsrecht (UWG) bleibt zu beachten, und sie gilt für kurze Aktionen. Zu prüfen, dass die Mechanik in die Ausnahme fällt, übernehmen wir. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Ein Kodex, keine Lizenz, setzt die Grenzen
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Kleine Werbe-Glücksspiele sind nach dem Gedragscode Promotionele Kansspelen zulässig, einem Verhaltenskodex statt einer Lizenzpflicht, der begrenzt, wie oft und wie hoch dotiert sie laufen dürfen. Kansspelbelasting fällt auf Preise über einer Freigrenze an und wird vom Veranstalter abgeführt. Das macht die Niederlande zu einem planbaren Markt, solange eine Kampagne innerhalb der Häufigkeits- und Wertgrenzen des Kodex bleibt, und genau das prüfen wir vor dem Launch. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
Geschicklichkeit und Zufall liegen beiderseits einer Linie
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Lotterien brauchen eine Lizenz der Spelinspektionen, aber ein echter Geschicklichkeitswettbewerb (pristävling) oder ein Gratis-Teilnahmeweg hält eine Promotion außerhalb dieses Rahmens. Die ganze Frage ist, auf welcher Seite der Linie zwischen Geschicklichkeit und Zufall eine Mechanik liegt, denn das entscheidet, ob überhaupt eine Lizenz nötig ist. Eine Kampagne sauber auf die richtige Seite dieser Linie zu bringen, ist die Arbeit, und die übernehmen wir vor dem Launch. Stand: Mitte 2026. Die regulatorischen Anforderungen werden vor jeder Kampagne erneut geprüft.
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Häufige Fragen zu Gewinnspielen in Europa
Welche europäischen Märkte verlangen einen Gratis-Teilnahmeweg für Gewinnspiele?
Das ist die Ausnahme, nicht die Regel. In weiten Teilen Europas ist eine kaufgebundene Zufalls-Ziehung ohne Gratis-Teilnahmeweg zulässig. Ein echter Gratis-Teilnahmeweg oder ein Geschicklichkeitselement ist vor allem in Schweden, Dänemark, Norwegen, Belgien, Österreich und Luxemburg nötig, und manche Märkte verlangen stattdessen eine Genehmigung. Die marktspezifische Einordnung steht in der Tabelle oben, die maßgeblich ist. Großbritannien und Irland behandeln den Gratisweg als einen zulässigen Weg neben Geschicklichkeit oder geringwertigen Preisen (Stand: Mitte 2026).
Kann man Cashback europaweit auf Bankkonten auszahlen?
In den meisten Märkten ja. Cashback ist eine Kaufrückerstattung ohne zufällig gezogenen Gewinner, also ein Verkaufsrabatt und kein Glücksspiel, und damit breit zulässig. Die praktische Grenze ist die Zahlungsschiene: Bankauszahlungen laufen über den SEPA-Raum, der Mitte 2026 die EU umfasst plus Großbritannien, die Schweiz und, neu seit 2025, Albanien, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Nur Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Ukraine und die Türkei liegen außerhalb SEPA, dort werden eine alternative Schiene oder Gutscheine genutzt (Stand: Mitte 2026).
In welchen europäischen Märkten sind Barpreise bei Gewinnspielen nicht erlaubt?
Einige Märkte verlangen Sachpreise bei Ziehungen mit zufällig gezogenen Gewinnern: Kroatien, wo der Preisfonds aus Waren oder Dienstleistungen besteht, Island, wo Preise nicht in Geld sein dürfen, und die Türkei, wo Bargeld dem Staatsmonopol vorbehalten ist und Preise daher Waren, Dienstleistungen oder Gutscheine sein müssen. Das betrifft per Zufall gewonnene Preise, nicht Cashback, das eine garantierte Rückerstattung ist (Stand: Mitte 2026).
Braucht ein Gewinnspiel in der EU eine Genehmigung?
Das hängt vom Markt und der Mechanik ab. Viele Märkte brauchen für eine kaufgebundene Ziehung keine Genehmigung, etwa Deutschland, Frankreich, Spanien und Finnland. Andere verlangen eine Genehmigung oder Anmeldung, insbesondere Polen mit einer Genehmigung der Steuerverwaltung, Italien mit Ministeriums-Anmeldung plus Bankgarantie und Notar, sowie Kroatien, Malta und Nordmazedonien. Eine Geschicklichkeits-Mechanik vermeidet die Lizenzpflicht oft ganz (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Großbritannien eine Genehmigung?
Nein. Ein Gratis-Teilnahmeweg oder ein echtes Geschicklichkeitselement hält eine Promotion außerhalb des Gambling Act 2005, ohne Lizenz; eine Zufalls-Ziehung mit bezahlter Teilnahme wäre eine illegale Lotterie. Promotions folgen dem CAP Code mit veröffentlichten Bedingungen und klarer Werbekennzeichnung, und Gewinne sind für Privatpersonen in der Regel steuerfrei (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Irland eine Lizenz?
Werbegewinnspiele sind zulässig. Oberhalb bestimmter Preiswerte gelten zusätzliche Anforderungen aus dem Glücksspielrecht. Die maßgeblichen Schwellen prüfen wir pro Kampagne (Stand: Mitte 2026).
Sind kaufgebundene Gewinnspiele in den Niederlanden erlaubt?
Zulässig nach dem Verhaltenskodex für Werbegewinnspiele. Es gelten Obergrenzen für den Gesamtpreiswert und für die Zahl der Ziehungen pro Jahr; oberhalb davon greifen weitergehende Pflichten. Die maßgeblichen Grenzen prüfen wir pro Kampagne (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Schweden einen Gratis-Teilnahmeweg?
In der Praxis ja, oder ein Geschicklichkeitselement. Kommerzielle Lotterielizenzen sind für Marken in der Regel nicht verfügbar, daher gilt eine kaufgebundene reine Zufalls-Ziehung als unlizenzierte Lotterie; eine echte Geschicklichkeits-Mechanik oder ein gleichwertiger Gratisweg hält eine Promotion zulässig (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in der Schweiz einen Gratis-Teilnahmeweg?
Nein, nicht zwingend. Seit 2019 sind kurzzeitige Verkaufsförderungsspiele vom Geldspielgesetz ausgenommen (Art. 1 Abs. 2 lit. d BGS), wenn die Teilnahme nur über einen Kauf zu marktüblichen Preisen erfolgt und die Aktion kurz ist; kein Gratisweg und keine Bewilligung nötig. Das Lauterkeitsrecht bleibt zu beachten (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Österreich einen Gratis-Teilnahmeweg?
Für kaufgebundene Gewinnspiele gelten Beschränkungen; je nach Preiswert und Ausgestaltung ist ein Gratis- oder Geschicklichkeitsweg erforderlich. Die maßgeblichen Grenzwerte prüfen wir pro Kampagne (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Polen eine Genehmigung?
Kaufgebundene Glücks-Ziehungen sind in Polen als Promotions-Lotterien reguliert und brauchen eine Genehmigung der regionalen Steuerverwaltung; Skill-Mechaniken oder ein echter Gratis-Teilnahmeweg halten eine Promotion außerhalb der Lizenzpflicht. Unlizenzierte Lotterien riskieren empfindliche Strafen (Stand: Mitte 2026).
Ist in Frankreich ein Gratis-Teilnahmeweg Pflicht?
Nein. Kaufgebundene Gewinnspiele (jeux-concours) sind in Frankreich ohne Gratis-Teilnahmeweg zulässig; die Pflicht wurde 2014 abgeschafft. Verboten bleibt eine Lotterie mit bezahlter Teilnahme im glücksspielrechtlichen Sinne. Promotions dürfen keine unlautere Geschäftspraktik sein, neben DGCCRF-, CNIL- und ARPP-Pflichten (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Spanien eine Lizenz?
Nein. Werbliche Gewinnspiele sind vom spanischen Lizenzregime ausgenommen, ohne Lizenz oder Vorab-Meldung an die DGOJ. Der Veranstalter schuldet stattdessen eine Glücksspiel-Aktivitätssteuer auf den Marktwert der Preise, und höherwertige Gewinne tragen Quellensteuer (Stand: Mitte 2026).
Was verlangt Italien für ein Gewinnspiel?
Unter DPR 430/2001 werden Gewinnspiele in Italien vor dem Launch beim Ministerium angemeldet, eine Bankgarantie über den vollen Preiswert wird hinterlegt, und die Ziehung findet in Italien vor einem Notar oder Handelskammer-Beamten statt. Barpreise sind verboten, und ausländische Promoter arbeiten über einen lokal mandatierten Vertreter (Stand: Mitte 2026).
Brauchen Gewinnspiele in Deutschland eine Genehmigung?
Nein. Deutschland verlangt für Gewinnspiele weder Genehmigung noch Registrierung noch Notar, und kaufgebundene Gewinnspiele sind unter den Transparenzregeln des UWG erlaubt. Das Risiko kommt nach dem Launch als Wettbewerber-Abmahnungen, der Schutz sind präzise Teilnahmebedingungen, saubere Einwilligungen und dokumentierte Ziehungen (Stand: Mitte 2026).
Hinweis: Diese Seite ist eine allgemeine Orientierung, Stand: Mitte 2026, und keine Rechtsberatung. Regeln, Schwellenwerte und Vollzugspraxis ändern sich. Competence Alliance ist keine Rechtsanwaltskanzlei; kampagnenbezogene Rechtsberatung erbringen die unabhängigen, zugelassenen Rechtsanwälte und Kanzleien unseres koordinierten Partnernetzwerks, deren Prüfung der konkreten Mechanik jedem Launch vorausgeht.
Die weiteren 13 Märkte, die wir abdecken
Die Märkte oben zeigen die Bandbreite im Detail. Hier die übrigen Märkte auf einen Blick, hochrangig zusammengefasst. Wie alle Angaben auf dieser Seite: ohne Gewähr. Die konkrete Mechanik wird vor jedem Launch durch das zugelassene Anwaltsnetzwerk geprüft.
| Markt | Regelart (hochrangig) |
|---|---|
| Albanien | Genehmigung oder Meldung; Recht im Wandel |
| Bosnien-Herzegowina | Genehmigung; Zuständigkeit je nach Entität |
| Griechenland | Geschicklichkeit oder Gratis-Teilnahmeweg; uneinheitlich |
| Island | Genehmigungspflicht; Gratis-Teilnahmeweg |
| Kosovo | Rechtsrahmen im Aufbau; frühzeitig klären |
| Liechtenstein | Gratis-Teilnahmeweg, an Schweizer Praxis angelehnt |
| Luxemburg | Gratis-Teilnahmeweg; wenig gesetzlich geregelt |
| Moldau | Werberecht; Genehmigung für bestimmte Aktionen |
| Montenegro | Genehmigung oder Meldung |
| Nordmazedonien | Genehmigung |
| Türkei | Genehmigung der nationalen Lotteriebehörde (Milli Piyango); eigenes und aufwendiges Regelwerk |
| Ukraine | Werberecht; aktuelle Lage beachten |
| Zypern | Geschicklichkeit oder Gratis-Teilnahmeweg |
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